Was ist Cannabis Indica?
Cannabis Indica wurde 1785 vom französischen Biologen Jean-Baptiste de Lamarck entdeckt – in Indien. Daher auch der Name: indica bedeutet schlicht „aus Indien”. Lamarck bemerkte, dass sich diese Pflanze deutlich vom bis dahin bekannten „gewöhnlichen Hanf” unterschied – und gab ihr einen eigenen Namen.
Indica stammt aus rauen, trockenen Gebirgsregionen: Afghanistan, Pakistan, Indien, die Türkei und der Hindukusch. Das karge, kühle Klima hat eine robuste, kompakte Pflanze hervorgebracht – perfekt angepasst ans Überleben.
Wie sieht die Indica-Pflanze aus?
Indica ist das genaue Gegenteil von Sativa:
- Wuchshöhe: kompakt und buschig – selten über 1,5 Meter
- Blätter: breit, dunkelgrün, fächerartig
- Blüten: dicht, schwer, harzreich
- Blütezeit: kurz – nur 6 bis 9 Wochen
Durch ihre kompakte Größe und kurze Blütezeit ist Indica ideal für den Innenanbau und bei Züchtern sehr beliebt.
Wie wirkt Cannabis Indica?
Indica ist bekannt für ihr „Body-High” – eine tiefe, körperliche Entspannung:
✅ Muskelentspannung und körperliche Schwere
✅ Beruhigung und innere Ruhe
✅ Schlafförderung
✅ Schmerzlinderung
✅ Appetitanregung
Das dominierende Terpen in Indica-Sorten ist Myrcen – erdig, würzig und stark entspannend. Dazu kommt Linalool (lavendelähnlich, beruhigend) und Caryophyllen (schmerzlindernd, würzig).
Indica eignet sich daher besonders für den Abend – zum Abschalten, Entspannen und Schlafen.
Medizinische Anwendung
Indica-Sorten werden eingesetzt bei:
- Schlafstörungen und Schlaflosigkeit
- Chronischen Schmerzen und Entzündungen
- Muskelverspannungen und -krämpfen
- Angststörungen und Stress
- Symptomen bei Parkinson und Multipler Sklerose
- Übelkeit und Appetitlosigkeit
Bekannte Indica-Sorten
Klassiker sind Afghan Kush, Hindu Kush, Granddaddy Purple und Northern Lights – alle bekannt für ihre tiefe, körperliche Entspannung und dichten, harzreichen Blüten.
Was versucht man durch Kreuzungen zu erreichen?
Reines Indica kann manchmal zu sedierend sein – der sogenannte „Couch-Lock”-Effekt. Durch Kreuzungen mit Sativa versuchen Züchter:
- Den Couch-Lock zu reduzieren
- Mentale Klarheit zur körperlichen Entspannung hinzuzufügen
- Eine ausgewogene Wirkung für Tag und Abend zu schaffen
- Aromen und Terpene interessanter zu gestalten
Das Ergebnis sind Indica-dominante Hybride wie OG Kush oder Gorilla Glue – entspannend, aber nicht lähmend.
Gemeinsamkeiten von Sativa und Indica

Trotz aller Unterschiede teilen beide Pflanzen viele Eigenschaften:
| Eigenschaft | Sativa & Indica |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Cannabis sativa L. |
| Wirkstoffe | THC, CBD, Terpene |
| Medizinische Nutzung | Schmerzen, Übelkeit, Appetit |
| Legaler Rahmen | Gleiche gesetzliche Regelungen |
| Entourage-Effekt | Beide profitieren davon |
Wissenschaftlich gilt heute: Die Wirkung hängt weniger vom Label „Sativa” oder „Indica” ab, sondern vielmehr vom konkreten Cannabinoid- und Terpenprofil der jeweiligen Sorte. Moderne Forschung spricht daher von sogenannten Chemovaren – also der chemischen Zusammensetzung als entscheidendem Faktor.
Cannabis Club Arnstadt e.V. – Indica im Katalog
Auch Indica-Sorten sind fester Bestandteil unseres Mitglieder-Katalogs beim Cannabis Club Arnstadt e.V. Ob du nach dem langen Arbeitstag entspannen oder besser schlafen möchtest – wir haben die passende Sorte für dich. Kontrolliert angebaut, transparent und legal.
Interesse? Werde jetzt Mitglied und entdecke unser gesamtes Sortiment – mit Sativa, Indica und den besten Hybriden aus beiden Welten.


